Am Weltkindertag gehörte die Liegnitzstraße für einige Stunden den Kindern. Von 15 bis 19 Uhr wurde die Straße für den Verkehr gesperrt und verwandelte sich in einen Ort zum Spielen, Malen und Begegnen.
Auf die Hüpfburg mussten die Besucher:innen zwar verzichten, denn aufgrund des starken Windes durfte sie nicht aufgebaut werden. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.
Stattdessen wurde die Straße selbst zum Spielplatz. Mit den Spiel- und Sportsachen des Treffs im Liegnitzquartier wurde Basketball gespielt, Seifenblasen stiegen in die Luft und Kinder flitzten mit Fahrzeugen über das Kopfsteinpflaster. So begeistert waren die Kinder von den Seifenblasen, dass das Seifenblasenwasser bereits nach zwei Stunden aufgebraucht war.
Das Mobile Atelier brachte zusätzlich Farbe auf die Straße. Überall entstanden kleine Kunstwerke: Sterne, Blumen, bunte Muster und sogar eine selbstgemalte Geschwindigkeitsbegrenzung. Am Stand der Regionalen Fachkräfte für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestalteten Kinder Postkarten mit bestärkenden Botschaften wie „Ich kann alles sein, was ich sein möchte“.
Für eine Pause zwischendurch ging es in den Treff im Liegnitzquartier. Dort sorgten Silvia und das Team mit Kaffee, Tee, Kuchen und Wassereis für die Verpflegung. Spätestens als sich herumgesprochen hatte, dass es im Treff Wassereis gab, konnte Silvia kaum noch eine Minute sitzen bleiben. Schließlich mussten erst einmal alle Sorten probiert werden.
Insgesamt besuchten rund 100 Kinder und ihre Familien das Straßenfest. Viele kamen aus der direkten Nachbarschaft, andere hatten einen weiteren Weg auf sich genommen. Besonders in Erinnerung blieb die Rückmeldung einer Nachbarin, die erzählte, sie habe beim Ankommen Gänsehaut bekommen, weil die Atmosphäre auf der Straße so schön gewesen sei.
Der Nachmittag zeigte, wie schnell sich eine Straße verändern kann, wenn sie einmal nicht den Autos gehört. Kinder spielten auf dem Kopfsteinpflaster, Familien kamen miteinander ins Gespräch und die Liegnitzstraße wurde für ein paar Stunden zu einem Ort der Begegnung.
Zum Abschluss hielt auch das Wetter noch eine Überraschung bereit. Nach einem kurzen Regenschauer erschien über der Liegnitzstraße ein Regenbogen und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Weltkindertags.
In Kooperation mit: SpielLandschaftStadt e. V. und die Regionalen Fachkräfte für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Gefördert von: Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration sowie das Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN)

