Der Internationale Tag der Bildung am 24. Januar erinnert daran, dass Bildung ein Menschenrecht ist. Seit 1948 ist dieses Recht in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben. Bildung soll allen Menschen offenstehen – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenssituation. Darauf und auf die Bildungsziele der Vereinten Nationen (UN) macht der Aktionstag seit 2018 aufmerksam.
Weltweit zeigt sich, dass dieses Recht noch längst nicht für alle erfüllt ist. Laut UNESCO erhalten über 50 % der Kinder in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen keine vollständige Grundschulbildung. Außerdem besuchen weltweit laut UNICEF 278 Millionen Kinder keine Schule oder brechen ihre Ausbildung frühzeitig ab. Gründe dafür sind Armut, Flucht, politische Instabilität oder fehlende Infrastruktur. Und auch in Deutschland gibt es deutliche Unterschiede: Der Bildungserfolg hängt weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab – ein Hinweis darauf, dass gleiche Chancen noch nicht überall Realität sind.
Der Tag der Bildung betont deshalb, wie wichtig verlässliche Strukturen sind: gute Lernbedingungen, qualifizierte Lehrkräfte, Zugang zu Technik und Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die besondere Hürden haben.
Bildung bei Kultur Vor Ort
Bei Kultur Vor Ort ist Bildung eines der wichtigsten Ziele des Vereins. Er versteht Bildung als Teilhabe, Selbstwirksamkeit und gemeinsames Lernen – unabhängig vom Alter. Bei Kultur vor Ort entsteht Bildung durch Begegnungen, in Kulturprojekten, in Stadtteilinitiativen und überall dort, wo Menschen ihre Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können. Dabei orientiert sich der Verein am vierten UN‑Nachhaltigkeitsziel Hochwertige Bildung und arbeitet daran, im Stadtteil Gröpelingen eine verlässliche Infrastruktur für Kultur und Bildung aufzubauen – mit dem Ziel, eine solidarische und demokratische Stadtteilentwicklung zu stärken:

